Auch die SPÖ ist in die Demokrawalle verwickelt!

Die Spuren im Internet lassen sich nur schwer verwischen. Im Fall der Gewaltexzesse in der Nacht des Akademikerballs führen diese in Richtung Grüne, aber auch in Richtung SPÖ.

Demo-Mitorganisatorin Natascha Strobl von der „Offensive gegen Rechts“ kritisierte in der Sendung
[Anm. ORF-Sendung „Im Zentrum“, 26. Jänner 2014] die „Eskalationsstrategie der Polizei und die Hetzkampagne der FPÖ“, die dazu geführt habe, dass die großteils friedlichen Proteste in Gewalt umschlugen.
Quelle: http://kurier.at/chronik/wien/akademikerball-polizei-einsatz-war-ein-riesiger-erfolg/48.214.210)

In alter linksradikaler Tradition kommt es hier zur Täter-Opfer-Umkehr. Natascha Strobl ist Mitglied im SPÖ-Landesparteivorstand Wien (siehe http://www.meineabgeordneten.at/Ots/meldung/Pressedienst-der-SP%C3%96-Wien.-Offenlegung-gem%C3%A4%C3%9F-%C2%A7-25-Mediengesetz)

Eine noch dickere Spur von den Gewalttaten zur SPÖ ist die Website www.offensivegegenrechts.net. Als Selbstbeschreibung kann man dort lesen (siehe: www.offensivegegenrechts.net/?page_id=252):

  • Offensive gegen Rechts versteht sich als Aktionsbündnis mit dem Ziel den FPÖ-Burschenschaftlerball zu thematisieren und durch Blockaden zu verhindern.
  • Dafür setzen wir unsere Körper als Mittel des zivilen Ungehorsams ein. Diese Menschen-Blockaden sollen breit, bunt und kreativ – aber entschlossen sein.
  • Von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen.
    Die Aktionen sollen für alle transparent und offen sein. Öffentliche Blockadetrainings im Vorfeld sollen uns gezielt auf die Aktion praktisch und rechtlich vorbereiten.
  • Wir erklären uns solidarisch mit allen, die am 24. Jänner gegen den FPÖ-Burschenschafterball auf die Straße gehen.

Besonders relevant wird die Domainabfrage (http://www.whois.com/whois/offensivegegenrechts.net):
Registrant [3685926]: Jakob Zerbes
Administrative Contact [3685926]: Jakob Zerbes

Jakob Zerbes ist VSStÖ-Funktionär (siehe  http://meinparlament.derstandard.at/p/3640/jakob-zerbes/).

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Unseren Hass den könnt ihr haben!

„Unseren Hass den könnt ihr haben“, unter diesem Titel wurde von der Internetplattform www.nowkr.at zur Demonstration gegen den Akademikerball aufgerufen. Was man sich darunter vorzustellen hat, wurde in der gestrigen Nacht eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Bild der Verwüstung zog sich durch die Innenstadt von Wien, brennende Mistkübel, zerstörte Fensterscheiben von Geschäftslokalen und Bürogebäuden, demolierte Polizeifahrzeuge, pyrotechnische Wurfgeschosse, die wahllos in die Menge geworfen wurden, und viele Verletzte, sowohl auf Seiten der Demonstranten als auch auf Seiten der Polizei.

In einer Demokratie kann man zum Akademikerball stehen, wie man möchte, auch kann man  über den Veranstaltungsort Hofburg geteilter Meinung sein, und natürlich kann man unter Einhaltung der gesetzlichen Spielregeln gegen den Akademikerball demonstrieren. Das alles  ist nicht das Problem, das sind demokratische Grundrechte.

Zum Problem wird es, wenn eine friedliche Demonstration von einer exzessiv gewaltbereiten Gruppe in- und ausländischer Randalierer unterlaufen wird. Noch problematischer wird es, wenn diese gewaltbereiten Randalierer durch die Jugendorganisation einer Parlamentspartei nicht nur via Internet organisiert, sondern auch mittels Bussen in großer Zahl von Deutschland nach Österreich gebracht werden.

Eine Domainabfrage von obiger Internetplattform bei www.nic.at liefert ein unerwartetes Ergebnis:

Organisationsname: Junge Gruene
Personenname: Junge Gruene
Strasse: Rooseveltplatz 4-5/Top 5
PLZ: 1090
Stadt: Wien
Land: AT
Personen Handle: JG9482235-NICAT

Wer nun aber glaubt, dass Grünen-Chefin Eva Glawischnig ihre politische Verantwortung wahrnimmt und zurücktritt oder sich zumindest deutlich von den Jungen Grünen distanziert und dafür sorgt, dass solche Gewaltexzesse nie mehr mit grüner Unterstützung stattfinden können, der hat weit gefehlt. Nichts dergleichen findet man heute in den Medien. Vielmehr sieht sich die Polizei mit Vorwürfen ob ihres angeblich „zu harten“ Vorgehens konfrontiert …

Bilder von den Gewaltexzessen findet man unter: http://wien.orf.at/news/stories/2627313/