Drei Mal Nein für Palfrader

Gleich drei Mal wird Tirols Bildungslandesrätin Beate Palfrader von niemand Geringerem als der Unterrichtministerin Gabriele Heinisch-Hosek in der Diskussion um Gesamtschul-Modellregionen korrigiert. Ein Nein kommt von Heinisch-Hosek im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung zur Mitbestimmung der Schulpartner („aber irgendwann muss man eine politische Entscheidung treffen“), ein zweites Nein kommt zum Fortbestand der Schwerpunktschulen in Modellregionen („In den Modellregionen müssten jedenfalls einheitliche Richtlinien für eine gemeinsame Schule gelten, Ausnahmen könne es keine geben“) und ein drittes Nein kommt zum neuen Tiroler Aufnahmeverfahren an Gymnasien.

Doch was für Beate Palfrader nur als ein politisches Fiasko gewertet werden kann, entpuppt sich für die Tiroler Bevölkerung als Glücksfall. Denn wer könnte glaubwürdiger die Verschleierungstaktik Palfraders demaskieren als die Unterrichtsministerin selbst, die ja inhaltlich mit Palfrader auf einer Linie ist. Nur sagt Heinisch-Hosek was wirklich Sache ist, während Palfrader der Bevölkerung Sand in die Augen streuen möchte.

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