Manipulation bei Online-Petitionen möglich?

Im Zuge der Causa „Untersuchungsausschuss Hypo-Alpe-Adria“ wurde jüngst auch die von allen Oppositionsparteien unterstützte Online-Petition auf der Homepage des Parlaments Gegenstand intensiver Diskussionen. Bundesminister Mitterlehner meinte sinngemäß in einem Interview, dass die Identität der eingetragenen Befürworter besagter Petition nicht überprüfbar sei und daher die Anzahl der Unterstützer auch manipuliert werden könne. Ein empörter Aufschrei erschallte durch alle analogen und digitalen Medien.

Also unternahm ich einen Selbstversuch und unterzeichnete aus Dokumentationszwecken mit einer leicht erkennbaren Fake-Identität besagte Hypo-Untersuchungsausschuss-Petition. Ich gebe es offen und ehrlich zu, Max Mustermann heißt in Wahrheit Matthias Hofer.

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Es geht mir sicher nicht darum, das Instrument der Online-Petition zu diskreditieren. Vielmehr geht es mir darum, Online-Bürgerbeteiligungsinstrumente so auszugestalten, dass auch der kleinste Verdacht auf Manipulation bereits im Keim erstickt wird. Nur so werden neue Wege in der Bürgerbeteiligung auch das notwendige Vertrauen in der Bevölkerung gewinnen können.

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