Gesamtschul-Modellregion Tirol: Außer Spesen nichts gewesen!

Nun ist sie aus dem Sack, die Gesamtschul-Katze der Bildungsrevoluzzer aus dem Westen. Als erstem „Westachsen-Bundesland“ wurde am Wochenende in Tirol bekannt, welche der versprochenen epochalen Bildungsinnovationen die Einführung der „Modellregion Gesamtschule“ im Zillertal mit sich bringt – nämlich keine.

„Das Projekt im Zillertal hat jedoch einen großen Haken. Gesamtschule heißt, dass wirklich alle ohne Ausnahme in eine gemeinsame Schule gehen. (…) In Wirklichkeit ist es aber so, dass die Zillertaler Kinder, die ein Gymnasium besuchen wollen, dies auch weiter tun werden und auch dürfen“, merkt dazu kritisch die Tiroler Tageszeitung vom 11.1.2013 an (siehe http://www.tt.com/politik/landespolitik/7715104-91/modellversuch-gesamtschule-kinder-weiter-im-gymnasium.csp).

Damit ist klar: Es wird sich sehr zur Freude jener besorgten Eltern, deren Kinder derzeit eine vierte Klasse Volksschule im Zillertal besuchen, an der Wahlfreiheit zwischen der NMS Zell am Ziller und den Gymnasien in Schwaz nichts ändern. Einzig die eigens engagierten Bildungswissenschafter werden wohl ins Schwitzen kommen. Sie müssen nun um teures Geld den Erhalt des Status Quo als wissenschaftlich nachvollziehbare Verbesserung umdeuten. Außer Spesen nichts gewesen!

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